Wonach suchen Sie?

  • Item 1.
  • Item 2.
  • Item 3.
  • Item 4.

Weitere Suchmöglichkeiten

Unternehmenszentrale - Außenansicht
Servicemeldung

Corona hat Kochgewohnheiten der Deutschen nicht verändert

  • Ausnahme bilden die 30- bis 39-Jährigen
  • Westdeutsche sind kochfreudiger

Bochum, 18.09.2020. Zwei Drittel der Deutschen kochen täglich selbst eine warme Mahlzeit – daran hat auch die Corona-Pandemie nichts geändert. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Vonovia. Das Meinungsforschungsinstitut Kantar hat dazu deutschlandweit mehr als 1.000 Menschen befragt. 65 Prozent der Befragten kochen täglich, 28 Prozent mehrmals die Woche. Vor zwei Jahren hatte eine Umfrage fast identische Ergebnisse ergeben (64 Prozent täglich, 27 Prozent mehrmals wöchentlich).

Die 30-Jährigen haben das Kochen für sich entdeckt

Vergleicht man die Befragungsergebnisse von 2018 und 2020, ist eins besonders auffällig: Die verschiedenen Altersgruppen sind ihren Gewohnheiten treu geblieben – außer einer. Am häufigsten kochen die 14- bis 29-Jährigen (73 Prozent täglich) und über 60-Jährigen (68 Prozent täglich). Damit haben sich die Zahlen im Vergleich zu 2018 kaum verändert (75 Prozent der 14- bis 29-Jährigen kochen täglich, 70 Prozent der über 60-Jährigen). Eine Altersgruppe scheint allerdings in den vergangenen zwei Jahren das Kochen für sich entdeckt zu haben: die Befragten im Alter zwischen 30 und 39. Während in dieser Altersgruppe vor zwei Jahren nur 48 Prozent täglich selbst kochten, sind es nun 62 Prozent.

Westdeutsche kochen häufiger selbst

Die Kochfreude in Westdeutschland ist etwas ausgeprägter als in Ostdeutschland: 68 Prozent der westdeutschen Befragten kochen täglich (2018 waren es 67 Prozent), unter den ostdeutschen sind es 54 Prozent. Damit liegt die Zahl allerdings um 6 Prozentpunkte höher als 2018.

In NRW und Bayern wird am meisten gekocht

Die Spitzenreiter in Sachen „Selbst kochen“ wohnen im Westen und Süden der Bundesrepublik: Mit 72 Prozent liegt die Zahl der Befragten, die täglich selbst kochen, in Nordrhein-Westfalen am höchsten, dicht gefolgt von Bayern mit 71 Prozent. Die ostdeutschen Bundesländer (ohne Berlin) liegen rund 16 Prozentpunkte dahinter.

Je größer der Haushalt, desto häufiger wird selbst gekocht

Ein Ergebnis der Umfrage hat sich im Vergleich zu 2018 ebenfalls bestätigt: Mit der Zahl der Personen im Haushalt steigt auch die Häufigkeit des Kochens. Während nur 43 Prozent der befragten Singles täglich selbst kochen, tun dies 67 Prozent der Menschen, die zu zweit leben. 74 Prozent der 3-Personen-Haushalte kochen täglich und sogar 81 Prozent der Haushalte mit 4 oder mehr Personen.

Regional
Matthias Wulff
Leiter Regionalpresse
Osten